Pay per lead

Mit einer Pay-per-Lead-Vergütung bekommt der Affiliate Provisionen für jeden vermittelten Kontakt zum Endkunden. Das kann zum Beispiel eine Anfrage sein: Eine Kreditanfrage, eine Versicherungs-Anfrage oder eine Anfrage zum Wechsel des Gasanbieters. Diese Provisionsvergütung kommt vor allem bei beratungsintensiven Gütern zum Tragen, für die in der Regel nicht sofort ein Kauf erfolgt. Die Provisionen sind auch hier unterschiedlich hoch, erfahrungsgemäß zahlen allerdings die großen Kredit- und Versicherungsanbieter die höchsten Provisionen. Lead-Vergütungen gibt es in weitaus geringerer Vergütung allerdings auch für neue Mitglieder auf einer bestimmten Plattform (z. B. Xing) oder für neue Mitglieder bei einer Singlebörse.

Pay per Lead - kommt drauf an

Pay per Lead KANN recht lukrativ sein, allerdings sind diese Partnerprogramme im Kredit- und Versicherungsbereich schon sehr überlaufen. In vielen Fällen wird eine Pay per Lead (oder auch CPA-) Vergütung in Kombination mit einer Pay per Sale-Vergütung gezahlt. Beispiel: Sabrina P. interessiert sich für eine Zahzusatzversicherung und stellt eine unverbindliche Anfrage bei finanzen.de. Für die Anfrage erhält der vermittelnde Affiliate nun eine Provision von 15 Euro. Kommt es tatsächlich zu einem Versicherungsabschluss durch Sabrina P. erhält der fleißige Affiliate noch einmal 50 Euro für den erfolgreichen Abschluss. Im Falle von Finanzen.de erhält der schlaue Affiliate zusätzlich eine Lifetime-Vergütung für die entsprechende Versicherung (je nach Kategorie). So wird er permanent am dem Umsatz beteiligt, den der Kunde erzeugt.

Nachteile

Für einen Lead gibt es (vom Versicherungs- und Kreditbereich mal abgesehen) bei den meisten Partnerprogrammen nicht gerade viel. Singlebörsen oder Jobvermittlungsbörsen zahlen zum Beispiel gerne Leadvergütungen von 2 -3 Euro für jedes neue Mitglied, einige sogar für Frauen mehr als für Männer oder umgekehrt. Damit kann man keinen Blumentopf gewinnen. In Einzelfällen kann es sogar interessanter sein, statt dessen Pay per Click-Anzeigen zu verwenden. Als Publisher sollte man diese Möglichkeit auf jeden Fall prüfen und verschiedene Systeme über einen längeren Zeitraum ausprobieren.

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